NO SCREEN DAY
Einfach mal abschalten.
Immer weniger Menschen können abschalten. Dabei ist es doch ganz
einfach: Austaste drücken, Stecker raus oder das Gerät morgens gar nicht
erst einschalten. Schließlich geht es hier keineswegs um komplizierte
esoterische Entspannungsübungen, sondern vielmehr um ein ganz natürli-
ches Bedürfnis: den Verzicht auf elektronische Medien. Nein, nicht ein
Leben lang, sondern nur einen Tag. Pro Woche, pro Monat – ganz egal,
Hauptsache, mal ausschalten! Für ein flimmerfreies Zusammensein mit
Freunden, ohne Glotze, ohne Spielkonsole, ohne Handy-Dauergebimmel im
Dummbatz-Sparabo. Damit aus einer Idee auch eine Bewegung zum Mit-
machen wird, kreierte Markus Schüßler den NoScreenDay. Und inszenierte
ihn dort, wo man die meisten Mediengeplagten erreicht: natürlich im
Internet. Die eigens eingerichtete Seite www.NoScreenDay.de macht sich
für den kritischen Blick auf den Monitor stark und kommt dabei schnörkel-
los zur Sache: Der Link soll an Freunde verschickt werden. Unternehmen,
die sich der Initiative anschließen, können als Paten aktiv werden. Das Ziel
ist klar: Wenn auch nur zwei Freunde gleichzeitig NoScreenDay machen,
wird daraus schon ein gesellschaftliches Vergnügen. Und wenn alle mitma-
chen, ein großer Feiertag.